„So stand sie da – wie eine Königin im schwarzen Kleid, nur leicht eingeschnappt wegen des Dreckspritzers.“

Ja, das passiert, wenn man kein „Schönwetter-Fahrer“ ist. Meine Walli – so taufte ich einst mein Motorrad, kaufte ich im Sommer 2025. Ebenfalls bei unserem Händler des Vertrauens in Rostock. An dieser Stelle möchte ich Thomas noch einmal herzlich grüßen 🙂

Wie kam diese Dame zu ihrem Namen? Ganz einfach…. All unsere Fahrzeuge enthalten im Kennzeichen ein „WW“ und deshalb vergaben wir Namen. Das hier ist nun Walli, die mit einem gefahrenen Kilometer den Weg in mein Herz fand. Ursprüglich und vom Werk aus, wurde sie in grau geliefert – auch in der Galerie zu sehen. Da mir von Anfang klar war, dass ich ausschließlich auf einer schwarzen Maschine die Straßen unsicher mache, musste sie zum Lackierer. Dies bedeutete, dass sämtliche Teile wie der Tank, die Kotflügel und die Lichtmaske entfernt werden mussten. Nach zwei Wochen erhielt ich die Teile in matt schwarz zurück und war begeistert.

Ich weiß, man sollte nicht gänzlich in schwarz fahren, weil man schlechter gesehen wird. Aber….

Vor der ganzen farblichen Umgestaltung wollte ich auch ein paar Accessoirs anbringen.

So fanden neue Brems- und Kupplungshebel von Raximo den Weg zu mir. Hinzu kamen eine Bremsflüssigkeitsbehälterabdichtung (langes Wort), eine Öleinlassschraube sowie Ersatzschrauben für die ursprüngliche Spiegelbefestigung, denn die einst verbauten Spiegel waren mir zu lang und wenig ansehnlich. Demnach gab es dann Lenkerendspiegel.